Alfhart Amberger erhält Ehrenmedaille der Stadt Traunstein

    Oberbürgermeister Christian Kegel (rechts) mit den neuen Trägern der Ehrenmedaille: Jutta Bräutigam und Sektionsvorsitzender Alfhart Amberger
    Würdige Feier im Traunsteiner Rathaus für Jutta Bräutigam und Alfhart Amberger - mit Oberbürgermeister Christian Kegel und der Harfenistin Sandra Messmer

    Alfhart Amberger erhält Ehrenmedaille der Stadt Traunstein

     

    Eine Auszeichnung mehr für Alfhart Amberger, den langjährigen Vorsitzenden der Alpenvereinssektion Traunstein: Auf einer würdigen Feier im vollbesetzten Großen Saal des Traunsteiner Rathauses, die von der Harfenistin Sandra Messmer, einer Schülerin von Silke Aichhorn, feierlich musikalisch begleitet wurde, verlieh ihm Oberbürgermeister Christian Kegel die Ehrenmedaille der Großen Kreisstadt Traunstein. Dies ist eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt, Amberger ist nunmehr der 40. Träger dieser seit 1973 vergebenen  Ehrung; mit ihm wurde die ehemalige Stadträtin Jutta Bräutigam für ihr jahrelanges soziales Engagement ebenfalls mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet.

     

    Im Beisein zahlreicher Gäste, unter ihnen auch viele Mitglieder der DAV-Sektion Traunstein, würdigte Oberbürgermeister Christian Kegel die Leistungen der beiden Persönlichkeiten und stellte fest: «Wer für andere da ist, bekommt auch etwas zurück. Dieser ‚homo socialis‘ ist in einer Welt des Egoismus etwas ganz Besonderes.» Zum Sektionsvorsitzenden gewandt sagte Kegel, Alfhart Amberger habe in beispielloser Weise den Ruf Traunsteins als Bergsteigerstadt geprägt.

    Die Mitgliederentwicklung von rund 3000 im Jahr 1997 auf über 7000 in der Gegenwart spreche für sich und sei ein Beweis für das kontinuierliche und leidenschaftliche Schaffen des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter. Meilensteine seien der Ausbau und die stete Modernisierung der Hütten auf der Reiteralm und der Winklmoosalm mit höchsten ökologischen Ansprüchen sowie der Bau der Kletteranlage neben dem Schwimmbad und deren Erweiterung gewesen.

     

    Der Vorsitzende, der bereits vor einem Jahr das Verdienstabzeichen der Stadt erhalten hatte,  bedankte sich mit bewegten Worten für diese Auszeichnung und blickte auf die mehr als fünf Jahrzehnte zurück, die er für die Sektion in unterschiedlichen Eigenschaften tätig war, seit 1970 als Hüttenwart und seit 1997 als deren Vorsitzender. Er würdigte auch den damals entstandenen Freundeskreis an Alpinisten, der sich bis heute erhalten habe. Amberger hob hervor, dass es stets gelungen war, die hohen Kosten mit Zuschüssen von verschiedenen Stellen aus Deutschland und Österreich abzufedern. Er wies auch auf die vor kurzem ergangenen strengeren Bandschutzmaßnahmen sowie den Bau der modernen Geschäftsstelle und die Organisation mehrerer bedeutender, von der Sektion organisierter Ausstellungen hin.

     

    Der Bedeutung des Abends entsprechend lud die Stadt anschließend zu Speis und Trank ein, wobei viele die Gelegenheit nutzten, Kontakte zu pflegen und den Zusammenhalt in der Sektion zu würdigen.

     

    H./02.02.2019

    Foto: © Hans Helmberger